Trading Strategien für den Börsenhandel 2016

Eigene Trading Strategien zu entwickeln macht Spaß und verbessert das Verständnis für die Märkte. Sobald man sich in das Thema eingearbeitet hat, fällt es sogar leicht, neue Handelsansätze zu identifizieren und bestehende Trading Strategien zu optimieren. Weiterhin gibt es eine Vielzahl an Trading Strategien, die bereits weltweit erfolgreich von Tradern angewandt werden. Bestehende Strategien kann man sehr gut für eigene Zwecke übernehmen oder Schritt für Schritt verfeinern.

Auf unserer Website veröffentlichen wir immer wieder neue Leitartikel zum Thema Trading Strategien, die sowohl wichtiges Grundlagenwissen, als auch Fachwissen für den erfolgreichen Börsenhandel vermitteln. Weiterhin informieren wir regelmäßig über die neuesten Trends an den Finanzmäkrten und veröffentlichen Testberichte zu marktführenden Brokern.

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Lesetipp: Brokerwahl | Was bei der Wahl des Brokers wichtig ist!

Trading Strategien - Guide

Trading Strategien - Online Guide

Was muss bei der Entwicklung einer Trading Strategie beachtet werden? Zunächst muss der passende Handelsansatz gewählt und eine Entscheidung hinsichtlich des Trading Stil getroffen werden. Weiterhin ist es wichtig, immer die Grundlagen des Money Management zu beachten.

Die zwei Handelsansätze – Diskretionärer vs. Systematischer Handel

Im Börsenhandel wird nach zwei verschiedene Handelsansätzen unterschieden. Den diskretionären Handelsansatz und den systematischen. Beim diskretionären Handelsansatz entscheidet im Grunde das Bauchgefühl. Basierend auf vorhergehend gemachten Erfahrungen, wird die aktuelle Marktsituation analysiert und die jeweilige Handelsentscheidung getroffen. Die Entscheidung für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren beruht im Falle des diskretionären Handelsansatzes also auf nahezu rein subjektivem Empfinden.

Zwar folgt die Entscheidung auch einer Art innerem Regelwerk, exakt definierte Parameter gibt es jedoch eher nicht. Beim Handel nach Bauchgefühl ist es ohne Zweifel ein gutes Gefühl, wenn der Trade funktioniert. Allerdings kann man am Anschluss an den Trade sich selbst nicht so richtig die Frage beantworten, warum es funktioniert hat.

Im Gegensatz dazu wird beim systematischen Trading im Vorfeld eine Trading-Strategie mit exakten Parametern entwickelt. Der daraus resultierende Algorithmus entscheidet darüber, wann eine Wertpapiertransaktion ausgeführt wird. Der Systemhandel kann sowohl manuell, teilautomatisiert oder auch vollautomatisiert erfolgen. Persönliche Gefühle / Emotionen haben im Systemhandel keinen Platz.

Der Vorteil des systematischen Tradings wird schnell klar. Denn erzielte Ergebnisse können äußerst Präzise mit der jeweiligen Trading-Strategie in Verbindung gebracht werden. Profitable Handelsansätze können schnell und einfach identifiziert werden.

Beide Handelsansätze haben ihre Daseinsberechtigung. Hat man den Entschluss gefasst, eine Trading Strategie zu entwickeln und vielleicht sogar automatische Handelssysteme zu nutzen, dann ist man tendenziell ein Systemhändler. Die größte Herausforderung eines Systemhändlers ist zweifelsohne das regelkonforme Verhalten. Ein Chart kann noch so schön aussehen, die Verlockung noch so groß sein. Als Systemhändler wird nur dann aktiv gehandelt, wenn das System es zulässt.

Sind Trading Strategien ein Erfolgsgarant im Börsenhandel?

Beim Börsenhandel sollte man nichts dem Zufall überlassen und immer strategisch handeln. Strategisch zu handeln bedingt eine passende Strategie für das Trading parat zu haben.

Von Beginn an stehen Trader vor der Herausforderung, sich gut auf das Trading vorzubereiten und mit den ersten Trades gute Erfolge zu erzielen. Denn so können auch neue Herausforderungen mit hoher Eigenmotivation angegangen und Ergebnisse weiter verbessert werden. Die kostenlosen Versionen von Trading Tools wie NinjaTrader 8 helfen dabei, den Einstieg zu erleichtern und vor allem die Ausgabe möglichst gering zu halten.

Trading Strategien die funktionieren

Trading Strategien die funktionieren

Was ist mein persönlicher Trading Stil?

Trading ist ein Job und eine Berufung zugleich. Es gibt nur wenige Managementaufgaben, die so herausfordernd sind, wie die Verwaltung des eigenen Vermögens. Darum ist die Vorbereitung so enorm wichtig.

Wenn Anleger ihr Geld in fremde Hände geben und z.B. von einem Vermögensverwalter verwalten lassen, was sind dann die Erwartungen an den Vermögensverwalter? Da sind mindestens folgende Dinge wichtig:

  • Der Vermögensverwalter soll über sehr gute Kenntnisse verfügen. D.h. sowohl Kennnisse von den Finanzmärkten und auch von den zu handelnden Produkten
  • Der Vermögensverwalter soll sich kontinuierlich weiterbilden, um stetes die beste Entscheidung in Bezug auf die Verwaltung des Vermögens treffen zu können
  • Der Vermögensverwalter soll sich an klare Regeln halten. D.h. das umsetzen, was beauftragt wurde und zwar ohne die Investition unnötigen Risiken auszusetzen

Warum sollte also die Erwartung an sich selbst eine andere sein, als die Erwartung gegenüber einem Vermögensverwalter? Es gibt keinen Grund sich selbst auch nur einen Zentimeter weit aus der Pflicht zu nehmen. Darum ist es so wichtig, im Ersten Schritt seine Trading Strategien zu entwickeln und dann im Nachgang mit dem aktiven Handel anzufangen.

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Kommen wir zurück zum Thema Trading Stil. Das Erkennen des eigenen Trading Stils ist der Erste Schritt auf dem Weg zur Entwicklung einer Anlagestrategien. Im Wesentlichen stellt sich beim Trading Stil die Frage danach, ob mit Wertpapieren spekuliert oder in Wertpapiere investiert werden soll. Spekulative Anlagen in Bezug auf den Trading Stil sind alle kurzfristig ausgerichteten Käufe und Verkäufe mit einer kurzen Haltedauer. Von einer Investition spricht man hingegen üblicherweise nur dann, wenn die Käufe wirklich langfristig (z.B. zur Altersvorsorge) getätigt werden und sich eine Haltedauer von mehreren Jahren ergibt.

Ein Trading Stil kann wie folgt klassifiziert werden:

Spekulation

Scalping

Day Trading

Spekulation / Investition

Overnight Trading

Swing  Trading

Investition

Positions-trading

Buy & Hold

Scalping:

Beim Scalping nutzen Trader insbesondere Trading Strategien, die auf ein extrem kurzes Zeitfenster ausgerichtet sind. D.h. zwischen dem Kauf und dem Verkauf der Wertpapiere liegen zum Teil nur Sekunden.

Eine Sonderform des Scalping stellt das High Frequency Trading dar, das aber im Wesentlichen den Institutionellen Anlegern vorbehalten ist. Denn nur institutionelle Anleger haben die Möglichkeit Kursdifferenzen im Millisekunden Bereich gewinnbringend zu nutzen.

Als Privatanleger würden Trading-Nebenkosten die Gewinne bei weitem übersteigen. Auch beim Scalping besteht die Herausforderung darin, kosteneffizient arbeiten zu können.

Da aufgrund der Kürze der Zeit nur kleine Gewinne je Stück erwirtschaften werden können, müssen Anleger bei dieser Art des Tradings die Stückzahl als Hebel nutzen, um Gewinne hoch zu skalieren.

Hohe Stückzahlen zu handeln, bedeutet jedoch sehr oft, hohe Handelsgebühren zu bezahlen. Scalping war insbesondere in den Jahren sehr attraktiv, in denen der Arbitragehandel noch möglich war und zwischen einzelnen Börsenplätzen derart große Kursunterschiede bestanden, dass man an Börsenplatz A eine Position eröffnen und innerhalb weniger Sekunden an Börsenplatz B wieder gewinnbringend schließen konnte.

Das geht aufgrund des technologischen Fortschritts heute jedoch nicht mehr in gleichem Umfang, da alle Börsenplätze aufgrund des Technologisierungsgrades fast synchron laufen. Darum sollte das Scalping nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn man sowohl über hervorragendes technisches Trading Equipment und eine rasend schnelle Internetverbindungen verfügt, als auch hochklassige voll automatisierte Scalping Trading Strategien einsetzt .

​Day Trading:

Bei einem Daytrader ist der Anlagehorizont etwas länger als beim Scalping. Positionen werden nicht im Sekundenbereich, sondern eher im Bereich von Minuten oder Stunden gehalten. Eine Position wird im Day Trading jedoch immer spätestens zum Börsenschluss glatt gestellt.

Im Day Trading ist es ebenfalls das Ziel mit Trading Strategien, die auf kurzfristige Kursbewegungen ausgerichtet sind, Profite zu erwirtschaften. Dabei wird oftmals long und short  (Leerverkauf) gehandelt. D.h. das Ziel kann es sein, von steigenden Kurse zu profitieren, oder aber auch durch fallende Börsenkurse.

Ähnlich wie beim Scalping spielen auch beim Day Trading die Gebühren eine entscheidende Rolle. Beim Day Trading ist es enorm wichtig, die die für dieses Geschäft notwendige Zeit auch wirklich verfügbar zu haben. Andernfalls kann Day Trading nicht aktiv betrieben werden.

Anleger sollten täglich zumindest in den Haupthandelszeiten ihre Trading Strategien anwenden können – manuell oder automatisiert. Wenn Anleger nicht die Zeit hierfür haben, dann ist Day Trading nicht die richtige Wahl.

Auch ist Day Trading für Anfänger keine besonders gute Wahl, da die emotionale Bindung insbesondere im Falle von Verlusten sehr groß sein kann und Dir die Motivation am Börsenhandel und der Entwicklung von Trading Strategien nehmen kann.

Overnight Trading:

Beim Overnight Trading werden im Laufe des Tages eröffnete Positionen an Aktien, Optionen, Optionsscheinen, Futures oder Währungspaaren über Nacht gehalten. Damit ist der Anlagehorizont etwas länger, das damit verbundene Risiko ist aber durchaus nicht zu vernachlässigen.

Wenn der Börsenplatz geschlossen ist und auch kein außerbörslicher Handel der gehaltenen Overnight Positionen möglich ist, dann sind einem in dieser Zeit die Hände gebunden. Das  Risiko ist dann unkalkulierbar.

Es kommt häufig genug vor, dass Aktien am nächsten Morgen mit Kurslücken >10% eröffnen – nach oben oder unten. Zum Beispiel wenn nachbörslich Unternehmensnachrichten bekanntgegeben worden sind.

Bei einer Trading Strategie ist es darum sehr wichtig und durchaus entscheidend, ein sehr gutes Geldmanagement walten zu lassen. So sollten zum Beispiel große Bestände an Aktien möglichst nicht ohne Absicherung gehalten werden.

Das Overnight Trading gehört definitiv zu den spekulativeren Anlagestrategien.

Swing Trading:

Während beim Overnight Trading Positionen üblicherweise nach einer Nacht wieder glatt gestellt werden, so ist es beim Swing Trading durchaus üblich, die Aktien wenige Tage bis Wochen zu halten.

Mit größer werdender Haltedauer wird i.d.R. auch die Positionsgröße kleiner. So sinkt üblicherweise die Anzahl der zu handelnden Aktien oftmals mit einer gleichzeitig steigenden Haltedauer. Insbesondere beim Aktienkauf kommt der Trading Stil des Swing Tradings häufig zum Einsatz.

Grund dafür ist, dass der Stopp und das Gewinnziel z.B. im Vergleich zum Daytrading weiter weg vom Einstiegskurs liegen und bereits kleinere Stückzahlen genügen, um den angestrebten Gewinn in der jeweiligen Währung (Was ist Forex?) zu erzielen.

Swing Trading ist für berufstätige Anleger schon eher geeignet, da die zeitliche Bindung geringer ist als beim Day Trading oder Scalping. Swing Trading Indikatoren sind in Handelsplattformen meist leicht anzuwenden, da diese auf Tagesbasis verwendet werden können und die dafür notwendigen Kursdaten meist kostenlos zur Verfügung stehen. Weiterführend empfehlen wir unseren Artikel zum Thema "Traden lernen".

Positionstrading:

Das Positionstrading ist der Übergang von der reinen Spekulation zur Investition. Denn beim Positonstrading wird in der Regel ein ganzes Portfolio gemanaged. Diese Investitionen sind meistens langfristig ausgelegt.

So können Einzelwerte durchaus Jahre oder Jahrzehnte gehalten werden. Positionstrading Strategien sind sehr beliebt. Denn das Swing- und Positionstrading gehört bei berufstätigen Anlegern, die ihr Vermögen aktiv selbst verwalten möchte, zu den aussichtsreichsten Anlageformen mit geringer zeitlicher Bindung.

Es ist extrem wichtig, dem Gesichtspunkt der Diversifikation beim Positionstrading sehr große Beachtung beizumessen. Niemals alles auf eine Karte setzen! Vielmehr sollte das Risiko gestreut werden, um die Vorteile der Diversifikation für sich arbeiten zu lassen.

Vorsicht beim Handel mit übergroßen Positionsgrößen (das kommt bei kurzfristigen Spekulationsgeschäften durchaus vor und gehört darum zu einer der größten Schwachstellen bei Spekulationsgeschäften).

Vielmehr sollte beabsichtigt werden, durch eine geschickte Kombination von Aktien-Einzelwerten das Risiko zu streuen und die Performance einzelner Aktienindizes zu schlagen. Die Positionstrading-Rendite kann durchaus deutlich besser sein, als bei spekulativen Handelsansätzen.

Einer der Gründe hierfür ist, dass die Nebenkosten deutlich geringer sind. So müssen für einen Gewinn von Beginn an weniger Nebenkosten "wieder reingeholt" werden.

Buy and Hold:

Die Idee des klassischen Buy and Hold ist noch immer eine der beliebtesten Trading Strategien bzw. Handelsstile für die Altersvorsorge. Und das, obwohl sich die Welt der Investoren geändert hat und das aktive Management von Investitionen immer mehr in den Vordergrund rückt.

Beim Buy and Hold wird häufig auf Blue Chips gesetzt, sprich auf Einzelwerten die eine enorm große Marktkapitalisierung haben und eine über die Jahre hinweg stabile Geschäftsentwicklung vorweisen. Dazu zählen z.B. Aktien wie IBM, Intel oder die Allianz AG.

Als Anteilseigener dieser Firmen liegt der Schwerpunkt nicht auf dem schnellen Profit durch Kursgewinne, sondern eher auf einem ausgewogenen Gleichgewicht zwischen Kursgewinnen und einer hohen Dividendenrendite bei gleichzeitig geringem zeitlichem Aufwand.

Diese Kombination kann über die Jahre hinweg ein solides Ergebnis liefern und dem Ziel einer passenden Altersvorsorge am nächsten kommen.

Die spekulative Komponente ist bei diesem Anlagehorizont sehr gering und der Idee eines gezielten Investments wird hier am ehesten Rechnung getragen. Insbesondere dann, wenn eine möglichst geringe zeitliche Bindung und eine verhältnismäßig geringe emotionale Belastung bevorzugt wird.

Eines muss bei den Buy and Hold Anlagestrategien jedoch in jedem Fall beachtet werden. Entwickeln sich die Geschäfte der ausgewählten Unternehmen nicht mehr wie erwartet, oder ändert sich die Unternehmensphilosophie in eine Richtung die nicht mehr mitgetragen wird (z.B. dauerhafter Stopp von Dividendenzahlungen), dann sind Anleger und Investoren gefordert, die Anlage-Strategie für das jeweilige Wertpapier zu überdenken.

Anders als früher, hat die klassische Form des Buy and Hold heutzutage eher ausgedient. Früher gab es weniger emittierte Aktien und das Wirtschaftswachstum im Allgemeinen war enorm. Aktienkurse haben sich früher wie von allein nach oben bewegt.

Heute sind Privatanleger in der Pflicht, regelmäßig das Portfolio zu durchleuchten und jede einzelne Investition regelmäßig dahingehend zu überprüfen, ob das Ziel mit dem jeweiligen Einzelwert erreicht wird. D.h. die Anforderung bzgl. der Anwendung einer Buy und Hold Trading Strategie hat sich geändert.

Insbesondere im Zeitalter der Digitalisierung kann ein Unternehmen von heute auf morgen von einem Konkurrenten übernommen oder aus dem Markt gedrängt werden. Auch Investoren werden immer flexibler und scheuen nicht mehr davor, Aktien in ihrem Portfolio auszutauschen.

Money Management – Der mit Abstand wichtigste Bestandteil von Trading Strategien

Das Money Management ist ein zentraler Bestandteil in ausnahmslos jeder Trading Strategie und jedem Trading Stil. Einfach gesagt wird über das Money Management die Chance und das Risiko eines einzelnen Trades gesteuert.

Wurde vor dem Eröffnen einer Position ein Einstiegs- und ein Ausstiegsszenario definiert und die Positionsgröße angemessen skaliert, dann wurde dem Money Management weitgehend schon die Beachtung geschenkt, die es verdient hat. Denn ohne gutes Money Management werden Privatanleger mit 99%iger Wahrscheinlichkeit niemals Gewinne erzielen können.

Money Management

Money Management

Warum ist das Money Management so wichtig?

Betrachten wir zunächst ein Beispiel von schlechtem Money Management. Bei der Entwicklung der Trading Strategie wurde z.B. festgelegt, dass mit jedem Trade 500 Euro zu verdienen sind.

Außerdem wurde definiert, dass kein Stopp Loss verwendet wird. Ein großer Fehler, wie wir meinen. Warum? Ganz einfach. Die Bereitschaft das gesamte investierte Geld dafür zu riskieren, dass  500 Euro hinzuverdient werden können, ist wenig sinnvoll!

Nehmen wir an, es werden 100 Aktien zu je 100 Euro gekauft. In Summe werden also 10.000 Euro investiert. Ist es ein gutes Money Management, wenn 10.000 Euro riskiert werden, um 500 Euro verdienen zu können?

Nein, das ist es nicht. Selbst wenn es bei dieser Art von Trademanagement 19 Mal gut geht und  19 mal 500 Euro verdient werden (in Summe 9.500 Euro). Irgendwann kommt dann das eine Mal, an dem die gesamte Investition verloren ist. Was dann?

Alle bisherigen Gewinne sind durch dieses Money Management im Rahmen Ihrer Trading Strategie verloren und das Konto ist dann sogar 500 Euro im Minus. Nicht auszudenken was passiert, wenn dieses Worst Case Szenario bereits bei Ihrem ersten Trade eintritt.

Das Geld ist dann weg. Ein wirklich sprechendes Beispiel für ein schlechtes Money Management.

Was aber wenn 100 Aktien zu je 100 Euro gekauft, also 10.000 Euro investierst werden und bei einer Risikobereitschaft von 500 Euro bei jedem Trade 1.000 Euro Gewinn erwirtschaftet werden sollen? D.h. ein potentieller Verlust von -5% steht dann einem potentiellen Ziel von +10% gegenüber. Eine durchaus bessere Variante? Ja, definitiv. Wichtig ist dabei dann nur noch, sich realistische Renditeziele zu setzen.

Die Wahl des Brokers

Zum Thema Money Management gehört im Grunde auch die Wahl des richtigen Brokers (Brokerwahl). Es hat mehrere Vorteile, sich für einen Broker zu entscheiden, der zum aktuellen Zeitpunkt das beste Preis- Leistungsverhältnis bietet. Zum einen kann das Money Management für die gehandelten Basiswerte zielgerichtet einsetzt werden. Zum anderen hat man die Trading-Nebenkosten in Griff. FXFlat Erfahrungen & Testbericht & flatex Erfahrungen & Testbericht.

Trading Strategien - Grundlagen | Zusammenfassung

Der erste Schritt ist geschafft. Die verschiedenen Trading Stile wurden kennengelernt, die Ansätze des diskretionären und systematischen Handel verstanden und das Money Management als Kernelement einer erfolgreich angewandten Trading Strategie verinnerlicht.

Der Grundstein ist gelegt, sich im im nächsten Schritt für eine konkrete Trading Strategie entscheiden zu können. Eine Trading Strategie besteht immer aus mindestens 2 Komponenten.

Den Einstieg (das Eröffnen einer Position) und den Ausstieg (das Schließen bzw. „glattstellen“ einer Position). D.h. bereits vor dem Eröffnen einer Position muss man sich darüber im Klaren werden, wann eine Handelsposition zu eröffnen und wann zu schließen ist.

Ein Ausstiegsszenario bereitzuhalten ist enorm wichtig, um dieses im Bedarfsfall sofort umsetzen zu können. Alternativ können auch Automatismen zum Einsatz kommen, um Handelsideen computergestützt an den Börsenplätzen traden zu lassen. Eine weitere Form der Vereinfachung der Handelsentscheidungen stellt der Handel mit Binären Optionen dar. Erfahre alles darüber, warum Binäre Optionen eine clevere Alternative zu herkömmlichen Investments sind.